BellyPod #52: Folklore mit Abeer

Hallo, Merhaba und Salam Aleikoum,

so langsam wird es richtig kalt. Die beste Zeit um es sich gemütlich zu machen mit einer Tasse Tee, ein paar Keksen und einem guten Podcast.

Das heutige Thema ist die Folklore und meine Interviewpartnerin ist Abeer Will. Sie ist Tänzerin, Trainerin und Choreografin. Ihr Studio „Bahia“ in Hildesheim ist eines der ältesten Orientalischen Tanzstudios in Deutschland. Abeer ist ein wandelndes Lexikon für ägyptischen Tanz und Folklore.

Abeer moderierte fachkundig und mit viel Charme die Jubiläumsshow „Nilfahrt auf dem Rhein“ des Bundesverbandes für orientalischen Tanz im Jahr 2014, wo übrigens ganz viele Folkloretänze gezeigt wurden.

Abeer ist im Bundesverband Orientalischer Tanz e.V. aktiv. Dort ist sie verantwortlich für die BATO-Ausbildung. Innerhalb der BATO unterrichtet sie die Seminare die sich mit Folklore beschäftigen. Bei einem dieser Seminare ist dieses Interview entstanden.

Wer mehr über Folkloretänze erfahren möchte, der sollte sich unbedingt das Buch „Orientalischer Tanz – Folklore und Hoftänze“ von Havva (Eva Marklowski, ISBN: 978-3980876513) beschaffen. Es ist absolut lesenswert und eine Bereicherung für jede/n Tänzer*in.

Auch in meinem Büchlein „Die kleine Geschichte des Bauchtanzes“ gehe ich auf die Folklore ein. Hier beschränke ich mich allerdings auf die Tänze, die ein/e Tänzer*in unbedingt kennen sollte.

Tanzgeschichte mal anders.

Es eignet sich übrigens prima als Weihnachtsgeschenk!!

Die Musik der heutigen Sendung stammt von der CD „Take Dum“ vom Bundesverband Orientalischer Tanz e. V. und ist gemafrei.

Das war’s dann mal wieder.

Tschüß und bis bald

Eure Chiara Naurelen

BellyPod #51: Die Trainer-C-OT-Ausbildung im Tanzsportverband

Hallo, Merhaba und Salam Aleikoum,

schon lange habe ich nichts mehr von den verschiedenen Ausbildungsgängen für Tänzer*innen und Trainer*innen für orientalischen Tanz in Deutschland gesendet. In der heutigen Folge möchte ich Euch daher die Trainer-C-OT-Ausbildung der Landestanzsportverbände vorstellen.

Sie ist eine der jüngeren Ausbildungsgänge und der bisher aussichtsreiche Versuch den orientalischen Tanz in Deutschland staatlich anerkannt zu machen. Zwar steckt sie immer noch im Umbruch und erlebt Anpassungen, aber im Großen und Ganzen ist die Ausbildung auf einem guten Weg.

Die Beauftragte im Deutschen Tanzsportverband für diese Ausbildung ist Traudel Dort. Traudel ist eine Tänzerin mit viel Herz und Leidenschaft, die nicht nur im orientalischen Tanz aktiv ist, sondern das Tanzbein auch zu Standard- und Lateinrhythmen zu schwingen weiß. In diesem Bereich nimmt sie gemeinsam mit ihrem Mann erfolgreich an Turnieren teil. Ihre Erfolgsbilanz als aktive Turniertänzer und Trainer kann sich sehen lassen.

 

 

 

Traudel Dort, Beauftragte für Orientalischen Tanz im Deutschen Tanzsportverband.

 

Ich freue mich schon darauf Traudel bald wiederzusehen. Vielleicht gibt es dann Neuigkeiten aus dem Tanzsportverband.

Die Musik der heutigen Sendung stammt von der CD „Shaabi – Street Dance around the world“ von Sayed Balaha und ist meines Wissens nach gemafrei.

Das war’s mal wieder

Tschüß und bis bald

Eure Chiara Naurelen

 

BellyPod #50: Im Portrait – Sahéla

Hallo, Merhaba und Salam Aleikoum,

ja, ich weiß, ich habe jetzt ganz lange nichts von mir hören lassen. Es gab viel zu tun und einige Dinge mussten geregelt werden. Daher hatte ich diese Auszeit vom BellyPod benötigt. Aber jetzt starte ich wieder und hoffe, dass mir viele von Euch zuhören werden. Über Feedback würde ich mich freuen. Dieses könnt ihr mir gerne per email zukommen lassen, da ich die Kommentarfunktion wegen der Datenschutzgrundverordnung ausgeschaltet habe. Themenvorschläge könnt ihr mir gerne auch auf diesem Wege zuschicken.

Aufgrund der Datenschutzgrundverordnung habe ich auch einige bereits geführte Interviews nicht mehr für den BellyPod verwenden können. Das tut mir sehr leid. Daher wird es den Beitrag über Tribal in der von mir geplanten Form nicht mehr geben. Ich werde diesen aber in den nächsten Monaten nachreichen.

Ich starte daher den BellyPod neu mit einem Tänzerinnenportrait:

Sahéla in einem Kostüm der „Golden Era“ (Foto: Sabuas Lichtraum Fotografie).

Sahéla aus Wesel – wer kennt sie nicht? Sahéla ist eine ganz außergewöhnliche Frau: orientalische Tänzerin, leidenschaftlich der „Golden Era“ verfallen, passionierte Katzen- und Dackelmutti, Barock-Liebhaberin und Zimbel-Queen.

Sie ist schon ganz lange Tänzerin. Bevor sie den Bauchtanz entdeckte, stand sie in Latein- und Standardschuhen auf dem Parkett. 1991 gründete sie das Tanzstudio Bodywave in Wesel.

Tänzerisch hat sie sich in den letzten Jahren etwas zurückgezogen, doch der Lehre ist sie nach wie vor treu. Zurzeit bildet sie im Bodywave die nächste Generation an Tanzlehrerinnen für ihr Studio aus. Die Nachwuchsförderung und vor allem die Ausbildung guter Tanzlehrer*innen ist für sie sehr wichtig. Seit ganz vielen Jahren gehört sie auch zum Dozententeam des Bundesverbandes für Orientalischen Tanz e.V.

Seit Ende Mai 2019 ist sie dort wieder im Vorstand aktiv, diesmal als zweite Vorsitzende. Herzlichen Glückwunsch!

Ich denke, dass dies auch nicht das letzte Interview mit Sahéla sein wird! Es wird sich bestimmt die Gelegenheit ergeben bald wieder neues von ihr zu hören.

Die Musik der heutigen Sendung stammt von der CD „Very Cairo, Vol. 1“ von Ludmilla und Monika vom Zentrum für Orientalischen Tanz in München und ist natürlich gemafrei.

Tschüss und bis bald

Eure Chiara Naurelen 

BellyPod #48: Eine lebende Legende – Prof. Dr. Hassan Khalil

Hallo, Merhaba und Salam Aleikoum,

zuerst einmal frohe Ostern an Euch da draußen. Nachdem ich mich etwas rar gemacht hatte, persönliche Gründe haben mich dazu veranlasst, gibt es heute mal wieder was für auf die Ohren.

Dieser Podcast ist mein Ostergeschenk an Euch, liebe Zuhörer/innen. Ich hatte das große Glück die lebende Legende Prof. Khalil vor mein Mikrofon zu bekommen. Das Interview ist in Englisch. Die Infos vorneweg sind aber auf Deutsch.

Prof. Khalil beim Unterricht: hier bei einem Workshop anläßlich des Kongresses des BVOT in Baunatal 2018.

Prof. Khalil beim Unterricht: hier bei einem Workshop anläßlich des Kongresses des BVOT in Baunatal 2018.

Die Musik der heutigen Sendung ist von der CD „Raks Beata“ aus der Oriental-Fantasy-Reihe von Beata und Horatio Cifuentes. Sie ist natürlich gemafrei und direkt bei den beiden oder im Online-Handel zu erwerben.

Ich wünsche Euch viel Vergnügen und sage Tschüß und bis bald

Eure Chiara Naurelen

BellyPod #47: Im Portrait: Verahzad

Hallo, Merhaba und Salam Aleikoum,

es ist zwar schon wieder ein paar Tage her, aber ich wünsche Euch allen trotzdem ein wunderschönes und ereignisreiches Jahr voll mit Tanz, Emotionen und Musik. Auftakt ins neue Sendejahr wird dieser Podcast über eine tolle Künstlerin: Verahzad.

Sie ist eine tolle Tänzerin mit südamerikanischem Temperament, eine wundervolle Dozentin mit ganz viel Herz, schier unerschöpflichem Wissensvorrat sowie einem federleicht anmutendem Wortwitz. Spaß am Tanzen und Spaß am Unterrichten gehen bei ihr Hand in Hand. Verahzad muss man/frau erlebt haben, damit mein Enthusiasmus verständlich wird.

Energiebündel Verahzad (Vera Rietsch) heizte die Stimmung richtig ein.

Energiebündel Verahzad (Vera Rietsch) heizte die Stimmung richtig ein.

 

Vielen Dank an Verahzad für das Interview. Ich hoffe, dass wir unser Gespräch bald fortsetzen können.

Wer Verahzad als Dozentin erleben möchte, hat nicht nur in ihren Kursen die Gelegenheit dazu, sondern auch bei der „World of Orient“ in Hannover am 02.-04. März 2018. Es lohnt sich!

Das war’s dann mal wieder. Die Musik der heutigen Sendung stammt von der CD „Cairo Nights, Vol. 5“ von Dr. Samy Farag. Sie ist erhältlich bei Canzone-online oder direkt bei Dr. Samy Farag. Auch bei Spotify oder Deezer ist sie zu finden. Soweit mir bekannt, ist die CD gemafrei!

Tschüß und bis bald

Eure Chiara Naurelen

BellyPod #46: Der Orientalische Tanz und seine Wurzeln

Hallo, Merhaba und Salam Aleikoum,

heute entführe ich euch ein bisschen in die Vergangenheit. Dieser Podcast soll den Auftakt zu einer kleinen Reihe bilden, die sich mit der Historie des Orientalischen Tanzes beschäftigt. Die Geschichte des OT ist spannend wie vielfältig und ich denke, dass wir alle noch was lernen können. Vieles wird schon bekannt sein, ein paar Dinge sind vielleicht neu und ein paar Dinge bekommen eine neue Sichtweise. Vielleicht erinnert sich die eine oder andere auch an Begebenheiten, die anders waren, als dargestellt. Oder die bis heute falsch weitergegeben werden oder auch die schlichtweg vergessen worden sind. Scheut euch nicht, mich anzumailen und eure Sicht der Dinge mitzuteilen! Wir alle können davon nur profitieren.

Marion Lindemann beim Zigeunertanz bei der Show während des Kongresses 2017.

Marion Lindemann beim Zigeunertanz bei der Show während des Kongresses 2017.

Eine, die sich schon auf die Spuren des Ursprungs des orientalischen Tanzes gemacht hat, ist Marion Lindemann aus Straubing. Beim Kongress im Mai konnte ich einen Vortrag von ihr zu diesem Thema aufzeichnen, den ich euch nicht vorenthalten möchte. Marion hat darin die Eckpfeiler der Tanzgeschichte kurz umrissen und vorgestellt.

Vielen Dank an Marion, es war eine Freude sich mit dir zu unterhalten und ich freue mich schon auf das nächste Mal.

Die Musik der heutigen Sendung stammt von der CD „Valley of the Kings“ von Beata und Horatio Cifuentes und ist natürlich gemafrei. Die CD könnt Ihr direkt bei den beiden oder über Canzone erwerben.

Das war’s dann wieder für heute. Ich wünsche Euch eine weiterhin schöne Adventszeit.

Tschüß und bis bald Eure Chiara Naurelen

BellyPod #44: OT pur expandiert

Hallo, Merhaba und Salam Aleikoum,

bisher gab es noch nie zwei Podcasts an einem Tag. Heute ist es soweit!

Anlass für den Podcast im Doppelpack ist die Eröffnung des zweiten Standortes vom OT pur, der orientalischen Tanzschule von Mellany Amar in Frankfurt. Am 09. September 2017 gab es eine kleine Eröffnungsfeier.

Das Ensemble OT pur zeigte bei der Eröffnungsfeier was man in hier lernen kann.

Das Ensemble OT pur zeigte bei der Eröffnungsfeier was man in hier lernen kann.

Wie auch in der Eröffnungswoche vom 04.-08. September so werden den ganzen September Kurz-Workshops und Mini-Kurse zum Schnuppern und Ausprobieren einladen. Ein Besuch lohnt sich für Anfänger und für Fortgeschrittene.

Hanan Kadur, eine Dozentin des OT pur, verzauberte das Publikum.

Hanan Kadur, eine Dozentin des OT pur, verzauberte das Publikum.

In den gleichen Räumlichkeiten findet sich auch der zweite Standort der Ballettschule Frankfurt (Oksana Hoffmann). Eine Vielzahl von Kursen von Flamenco, klassischem Ballett, Modern Dance, Ballroom Dance und mehr laden zum Tanzen ein.

Flamenco gab es von der Ballettschule Frankfurt.

Flamenco gab es von der Ballettschule Frankfurt.

Tanz in all seiner Bandbreite unter einem Dach mit zwei Standorten – eine Kooperation, die bestimmt Früchte trägt!

Auch Mellany Amar, Inhaberin des OT pur, ließ es sich nicht nehmen bei der Eröffnungsfeier zu tanzen. Begleitet wurde sie von Pina Bilello an der Tabla.

Auch Mellany Amar, Inhaberin des OT pur, ließ es sich nicht nehmen bei der Eröffnungsfeier zu tanzen. Begleitet wurde sie von Pina Bilello an der Tabla.

Das war’s dann wieder für heute. Die Musik der heutigen Sendung stammt von der CD „Shaabi – Streetdance around the world“ von Sayed Balaha und ist natürlich gemafrei. In der nächsten Ausgabe gibt es dann mal wieder ein Tänzerinnenportrait. Freut Euch auf Nadine Fernandez.

Tschüß und bis bald

Eure Chiara Naurelen

BellyPod #43: „Der Kongress tanzt“

Hallo, Merhaba und Salam Aleikoum,

jetzt ist der endlich da – der Podcast zum Kongress vom Bundesverband für Orientalischen Tanz (BVOT) vom Mai 2017. Lange hat es gedauert, aber ich denke, dass die Erinnerung an diese supertollen vier Tage den Herbst ein bisschen verschönern. Viel wurde geboten bei diesem Kongress: viele, gut besuchte Workshops, spontane Gesprächsrunden beim Essen oder gemütlich abends beim Wein, eine Show, bei der das Zuschauen ein Augenschmaus war, ein Basar zum Stöbern, ein Second-Hand-Basar für das kleine Geld, gutes Essen und natürlich Tanz, Tanz, Tanz.

Zohar bei der Mini-Show am Eröffnungsabend des Kongresses 2017.

Zohar bei der Mini-Show am Eröffnungsabend des Kongresses 2017.

Eine einzige Pflichtveranstaltung gab es an diesem Wochenende: die Mitgliederversammlung des BVOT. Unter anderem wurde ein neuer Vorstand gewählt und erstmalig in der Geschichte des BVOT steht nun ein Mann an der Spitze: Michael Schlothmann-Haßenpflug (Zohar). Seine Stellvertreterin und damit 2. Vorsitzende ist Sabine Baumann (Dahab Sahar). Die beiden haben sich für die Zukunft des BVOT viel vorgenommen und man darf gespannt sein, was die nächsten zwei Jahre bringen werden.

Vielen Dank an den alten Vorstand des BVOT. Das Team um 1. Vorsitzende Melanie Meier hat in den letzten Jahren hervorragende Arbeit geleistet.

Vielen Dank an den alten Vorstand des BVOT. Das Team um 1. Vorsitzende Melanie Meier hat in den letzten Jahren hervorragende Arbeit geleistet.

Der neue Vorstand des BVOT - einige sind jetzt neu dabei. Neue Ideen inklusive!  (v.l.: Monika Wiemann, Gabriela Fuchs, Abeer Will, Vera Rietzsch, Michael Schlothmann-Haßenpflug, Christa Didovic, Anja Alexandra Bögel, Stefanie Gleiter)

Der neue Vorstand des BVOT – einige sind jetzt neu dabei. Neue Ideen inklusive!
(v.l.: Monika Wiemann, Gabriela Fuchs, Abeer Will, Vera Rietzsch, Michael Schlothmann-Haßenpflug, Christa Didovic, Anja Alexandra Bögel, Stefanie Gleiter)

Der nächste Kongress ist auch schon in der Planung. Der Termin steht schon fest: 10.-13. Mai 2018! Infos zum Kongress und zu den wählbaren Workshops werden rechtzeitig auf der Webseite des BVOT bekannt gegeben.

Afraa Falak Bellydance (Anja Alexandra Bögel) mit einem improvierten Fantasy-Tanz. Ungewöhnliches Accessoire hierbei war eine mexikanische Totenmaske.

Afraa Falak Bellydance (Anja Alexandra Bögel) mit einem improvierten Fantasy-Tanz. Ungewöhnliches Accessoire hierbei war eine mexikanische Totenmaske.

Nadine Bernhard und Ayman Etlah von der Gruppe "Welad el Balad" zeigten ägyptische Folklore vom Feinsten mit einem Bambouti mit Löffeln.

Nadine Bernhard und Ayman Etlah von der Gruppe „Welad el Balad“ zeigten ägyptische Folklore vom Feinsten mit einem Bambouti mit Löffeln.

So, das war’s dann wieder für heute. Die Musik der heutigen Sendung stammt von der CD „Very Cairo, Vol. 1“ von Ludmilla Schuhbauer und Monika Ickert vom ZeOT München. Sie ist natürlich gemafrei und bei den beiden direkt oder über den BVOT erhältlich.

Tschüß und bis bald

Eure Chiara Naurelen

BellyPod #39: BATO-Prüfungen 2017 – ein Erlebnisbericht

Hallo, Merhaba und Salam Aleikoum,

nach einigen turbulenten Wochen mit Umzug, BATO-Prüfungen, Erkältungen und sonstigen kleineren Hindernissen, wie z. B. das mein Aufnahmegerät im Umzugschaos verschwunden war, melde ich mich zurück mit einem neuen Podcast. Diesmal gibt es einen Erlebnisbericht von den BATO-Prüfungen beim Bundesverband für orientalischen Tanz am 21. und 22. Januar 2017. Erlebnisbericht deshalb, weil ich einer der drei angemeldeten Prüflinge war. In diesem Podcast habe ich nun meine Eindrücke und Erlebnisse von der BATO-Ausbildung sowie den abschließenden Prüfungen zusammengefasst.

Die Prüferinnen Nadine Bernhard, Heike Kuhaupt und Abeer Will hatten sichtlich Spaß an ihrer Aufgabe.

Die Prüferinnen Nadine Bernhard, Heike Kuhaupt und Abeer Will hatten sichtlich Spaß an ihrer Aufgabe.

DANKE an alle, die im Bundesverband für die Ausbildung verantwortlich sind – an alle Organisator/innen, Dozent/innen und Prüfer/innen. Ihr macht einen tollen Job und es hat eine Unmenge Spaß gemacht daran teilzunehmen!

Baladi vom Feinsten mit Mellany Amar bei ihrem Prüfungstanz Folklore.

Baladi vom Feinsten mit Mellany Amar bei ihrem Prüfungstanz Folklore.

Trotz der Prüfungssituation hatten aber auch wir Prüflinge total viel Spaß an diesem Abend. Auch die Tanzenden im Rahmenprogramm haben für gute Stimmung gesorgt.

Einen sehr schönen Raks Sharki als Prüfungstanz gab es von Chiara Naurelen.

Einen sehr schönen Raks Sharki als Prüfungstanz gab es von Chiara Naurelen.

Das Publikum war großartig und hat uns super unterstützt!! Euer Einsatz hat viel zu der guten Stimmung beigetragen.

Hanan Kadur bei ihrem Folklore-Prüfungstanz - Muwashah - in einem selbstentworfenen und gefertigten Kostüm.

Hanan Kadur bei ihrem Folklore-Prüfungstanz – Muwashah – in einem selbstentworfenen und gefertigten Kostüm.

Am Ende darf ich dem Podcast noch vorwegnehmen, dass wir alle drei – Hanan Kadur, Mellany Amar und ich – die Prüfungen bestanden haben!

Shibani Deshmuk und ihre Gruppe Bollywood-Tanz im OTpur gehörten zu der großen Zahl an Tänzer/innen, die uns Prüflinge im Rahmenprogramm unterstützten.

Shibani Deshmuk und ihre Gruppe Bollywood-Tanz im OTpur gehörten zu der großen Zahl an Tänzer/innen, die uns Prüflinge im Rahmenprogramm unterstützten.

Das Programm des Abends war buntgemischt von Bollywood über orientalische Stile bis hin zu einem sehr schönen Modern Dance. Die Prüfungstänze wurden umrahmt von Darbietungen der Schülergruppen und Dozentinnen des OTpur in Frankfurt. Das OTpur mit Studioinhaberin Mellany Amar feierte an diesem Abend außerdem sein 9jähriges Bestehen.

Vom Bundesverband tanzte Zohar und ganz zum Schluss gab es noch zwei wunderbare Tänze der Prüferinnen Nadine Bernhard sowie Abeer Will.

Nicht nur als Ansprechpartner am Bundesverbands-Stand, sondern auch tanzend unterstützte Vorstandsmitglied Zohar die diesjährige BATO-Prüfung.

Nicht nur als Ansprechpartner am Bundesverbands-Stand, sondern auch tanzend unterstützte Vorstandsmitglied Zohar die diesjährige BATO-Prüfung.

Und nun bin ich wieder am Ende angelangt. Die Musik der heutigen Sendung stammt von den „Very Cairo“-CDs Nr. 1 und Nr. 2 von Ludmilla Schuhbauer und Monika Kaiblinger-Ickert vom „Zentrum für Orientalischen Tanz München„. Die CDs sind im BVOT wie auch direkt bei Monika und Ludmilla erhältlich und sind natürlich gemafrei.

Ich werde von nun an versuchen etwas regelmäßiger zu senden und wünsche Euch allen erst mal eine schöne, tanzreiche Zeit.

Tschüß und bis bald Eure

Chiara Naurelen

BellyPod #37: Warm-up – muss das sein?

Hallo, Merhaba und Salam Aleikoum,

kaum eine Trainingskomponente wird so kontrovers angesehen wie das Warm-up. Da gibt es die Verfechter/innen, die sagen „Warmtanzen reicht“ und auf der anderen Seite diejenigen, die sagen „ein ausgiebiges Warm-up muss sein“. Was denn nun?

Ja, auch ich gehörte zu denjenigen, die mit einem kurzen Eintanzen zufrieden waren und dies auch so in das eigene Training übernommen hatten. Bis ich mich näher damit beschäftigt hatte und es mir klar wurde, dass ich viele Jahre meinen Körper ziemlich traktiert hatte. Ein Warm-up ist durchaus sinnvoll und stellt den Körper auf die nachfolgende Belastung, nämlich das Tanzen, ein. Durch ein Warm-up kann ich auch eine Gruppe auf den Tanz einstimmen und aus dem Alltag abholen. So gesehen erfüllt das Warm-up auch noch andere Zwecke, als „nur“ das reine körperliche Warmwerden der Muskulatur.

Lenajaan und Partnerin beim Kalbeliya, einem sehr schnellen Zigeunertanz aus Rajastan, bei der "Nilfahrt auf dem Rhein". Ein unaufgewärmter Körper könnte diese Art des Tanzes nicht in dieser Perfektion ausführen.

Lenajaan und Partnerin beim Kalbeliya, einem sehr schnellen Zigeunertanz aus Rajastan, bei der „Nilfahrt auf dem Rhein“. Ein unaufgewärmter Körper könnte diese Art des Tanzes nicht in dieser Perfektion ausführen.

Allerdings ist das Warm-up auch Veränderungen unterworfen. Was vor 10 oder 20 Jahren noch für förderlich und wichtig angesehen wurde, um einen Körper optimal aufzuwärmen hat sich im Laufe der Zeit als kontraproduktiv erwiesen. Vor allem das Dehnen oder auch Stretching ist mittlerweile in vielen Sportarten für das Aufwärmen verpönt. Neuester Ansatz ist hier das sogenannte Faszien-Training. Zum Dehnen hat der Hessische Rundfunk auf seiner Webseite auch einen interessanten kurzen Beitrag veröffentlicht. Und auf den Webseiten „Jo tanzt“ sowie „Bellyscience“ kann man sich etwas ausführlicher über das Warm-up informieren.

Tanz in Perfektion - Eliana aus Offenbach. Ein professionelles Warm-up mit Cardio, Ballett-Übungen und Bauchmuskeltraining ist bei diesem Niveau ein Muss.

Tanz in Perfektion – Eliana aus Offenbach. Ein professionelles Warm-up mit Cardio, Ballett-Übungen und Bauchmuskeltraining ist bei diesem Niveau ein Muss.

Die Musik dieser Sendung ist gemafrei und stammt von der CD „El Prince“ von Sayed Balaha in Zusammenarbeit mit Said el Amir und ist über die „Jomdance„-Seite zu beziehen. Sie beinhaltet ein komplettes Warm-up sowie kurze Musikstücke zu verschiedenen Rhythmen, die für Trainingszwecke geeignet sind und zwei vollständige Raks-Sharki-Stücke.

Ich werde mich für die nächsten Monate erst einmal abmelden, da ich mich auf die BATO-Prüfungen zur Tänzerin und Trainerin im Januar vorbereiten werde und zeitgleich auch noch umziehe. Da bleibt für den BellyPod leider nicht viel Zeit übrig. Allerdings versuche ich vor Weihnachten noch einen kurzen Podcast fertig zu bekommen. Im neuen Jahr werde ich mich dann mit vielen tollen Themen zurückmelden und den BellyPod auch wieder häufiger online bringen.

Bis dann wünsche ich Euch allen eine schöne Zeit …

Tschüß, Eure Chiara Naurelen